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Wie schütze ich mein Auto am besten vor Marderschäden?

Aktuelles, 13.06.15

Marderschäden sind nicht nur lästig und können richtig teuer werden, sie sind auch gefährlich, wenn neben Kühlschläuchen und Dämmmatten auch Brems- und Zündkabel betroffen sind.

Aber warum knabbern Marder so gerne an Autoschläuchen? Gleich vorneweg, es hängt nicht damit zusammen, dass Schläuche für den Marder so wohlschmeckend sind. Ganz im Gegenteil, wenn ein Marder Autoschläuche durchbeißt und den Unterboden zerkratzt, muss er zuvor in Rage gebracht worden sein. Und das kommt so: Grundsätzlich lieben Marder dunkle, trockene und warme Plätze. Was würde sich da besser eignen als ein soeben geparktes Auto? Das Problem ist nicht, dass es sich ein Marder unter einem Auto gemütlich macht, sondern dass er dort seine Duftspuren hinterlässt. Es liegt nun in der Natur eines Autos, dass es häufig den Ort wechselt. Parkt es als nächstes im Revier eines anderen Marders, gerät dieser wegen der Duftspuren des anderen Marders außer sich und beginnt sie auf seine Art zu bekämpfen: durch Zerbeißen und Zerkratzen der Kabel.

Ziel wäre es also, entweder die Duftstoffe des anderen Marders zu überdecken oder Marder gleich ganz vom Auto fernzuhalten. Es gibt deshalb eine ganze Palette an Hausmitteln, die Duftstoffe überdecken sollen. Angefangen vom WC-Stein über Tabasco bis hin zu Hunde- oder Katzenhaaren in kleinen Säckchen. Doch nichts davon scheint Marder von den Duftstoffen eines anderen Marders abzulenken. Eine einfache Alternative, um den Marder komplett vom Unterboden fernzuhalten, sind Hasengitter, die unter das Auto gelegt werden. Marder lassen sich davon zwar für kurze Zeit abschrecken, längerfristig siegt aber die Neugierde und sie verlieren die Angst vor dem Gitter.

Eine vielversprechende Lösung schienen Ultraschallgeräte zu bieten, die die Tiere mit hochfrequenten Tönen verjagen sollten. Hiermit wurden zwar Erfolge erzielt, aber manche Marder lassen sich von den Tönen nicht beeindrucken und machen es sich trotz des Ultraschallgeräts unter dem Auto gemütlich.

Der Kampf gegen Marder  muss aber trotz dieser Rückschläge nicht aufgegeben werden. Selbst wenn der Marder nur verscheucht und nicht vergiftet werden soll, gibt es jetzt eine verlässliche Möglichkeit: Hochspannung. Dafür werden kleine Kontaktplättchen an verschiedenen Stellen angebracht, die dem Marder bei Berührung einen Stromschlag versetzen. Solche Stromschläge sind für Mensch und Tier ungefährlich, halten den Marder aber in Zukunft fern. Bei Wiesenthal können Sie Ihr Fahrzeug mit einer solchen Vorrichtung ausstatten lassen, alle Fragen dazu beantwortet Ihnen gerne Ihr Wiesenthal Serviceberater.


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