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Teil1: Was macht ein Elektroauto oder Hybridauto aus?

Wer sich heute einen Neuwagen anschaffen will steht zwangsläufig vor der Frage, ob es denn ein Elektroauto oder Hybridauto sein soll oder dann doch lieber der alt bewährte Diesel.Noch fällt die Wahl in den meisten Fällen auf einen Verbrennungsmotor, weil es einerseits viele Fragen und Unsicherheiten in den Köpfen der Konsumenten gibt. Andererseits entsprechen die derzeit angebotenen Fahrzeugmodelle nicht immer den Wünschen und Vorstellungen der Käufer.

 

Doch, das könnte sich schon bald ändern. Denn laut einer aktuellen Umfrage haben 75% der befragten Personen eine positive oder eher positive Einstellung zu Elektroautos. 28% von ihnen könnten sich vorstellen innerhalb der nächsten 2-5 Jahre ein Elektroauto anzuschaffen. Ein beachtlicher Wert, der mit steigendem Vertrauen in die neuen Technologien auch für steigende Begeisterung sorgen wird.

 

Wir haben uns die spannendsten Fragen rund um das Thema Elektroauto und Hybridauto vorgenommen und wollen damit zu mehr Verständnis und Begeisterung beitragen. (Allein wenn wir einen Blick auf den neuen Mercedes Concept EQ werfen, können wir gar nicht anders!).

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem Hybridauto?

Wer heute ein Auto kaufen will, kann grob gesprochen zwischen einem herkömmlichen Verbrennungsmotor auf Diesel- oder Benzin-Basis und einer alternativen Antriebsart wählen. Während die Verbrennungsmotoren Im Rahmen der Kraftstoffverbrennung für schädliche Emissionen sorgen, ermöglichen Elektro- und Hybridautos lokal emmissionsfreies Fahren.


Elektroautos werden rein elektrisch betrieben. Das bedeutet, dass sie keinen Verbrennungsmotor besitzen. Ihre Energie beziehen sie aus dem Stromnetz — sie müssen also von einer externen Quelle aufgeladen werden — speichern sie in einer Batterie und setzen die Energie wieder frei, sobald diese benötigt wird. Wie beim Sprit fährt auch ein Elektroauto nur so lange, wie die gespeicherte Energie ausreicht.

 

Hybridautos — es wird unterschieden zwischen hybrid und plug-in-hybrid — sind Autos mit Verbrennungsmotor und einem zusätzlichen Elektroantrieb. Dabei ist der Verbrennungsmotor für den hauptsächlichen Antrieb zuständig, während der Hybridmotor in bestimmten Situationen seine Leistung entweder „nur“ beisteuert oder überhaupt die gesamte Leistung übernimmt. Hybridmotoren ermöglichen so lokal emmissionsfreies Fahren und senken den Gesamtverbrauch und die Emmissionen eines Fahrzeugs.


 

Was ist der Unterschied zwischen einem Auto mit Hybrid und einem Plug-in-Hybrid?

Bei den Hybridfahrzeugen gibt es solche mit „normalem“ Hybridantrieb, der im Rahmen der Fahrt oder etwa durch die bei einem Bremsmanöver (= Gewinnung der Rekuperationsenergie) entstehende Energie aufgeladen wird. Hier wird auf jeden Fall Kraftstoff benötigt um das Fahrzeug zu bewegen und in weiterer Folge die Batterie für den Elektroantrieb aufzuladen.

Ein plug-in-hybrid kann zusätzlich an eine Steckdose angesteckt (engl. to plug) werden, um den Elektromotor wieder aufzuladen. Somit kann der Plug-in-Hybrid als eine Art Erweiterung eines normalen Hybridmotors gesehen werden. Der hauptsächliche Vorteil liegt darin, dass die Batterie mit dem Strom aus der Steckdose zu teilweise sehr niedrigen Kosten — verglichen zu einer Ladung mittels Verbrennungsmotor — neu aufgeladen werden kann.

 

 

Zahlt sich die Anschaffung eines Elektroautos aus?

Aufgrund der verbauten Technik sind Elektroautos teurer als Wagen mit Verbrennungsmotoren. Ob sich ein Elektroauto auszahlt kommt aber wie bei einem „normalen“ Auto auf einige Faktoren an: Abseits der Frage nach dem Anschaffungswert ist die Überlegung wo, in welchem Umfang und wie ein solches Auto gefahren wird. Denn der Verbrauch und damit auch die Beanspruchung der Batterie hängt stark von der Art der Nutzung ab. Entfallende Kosten für Verschleißteile spielen hier ebenfalls eine Rolle.

Je nach Stromtarif sind auch die niedrigeren „Betankungskosten“ bei der Kaufentscheidung mitzubedenken. In vielen Ländern kommen dazu noch Förderungsprogramme und Steuervergünstigungen oder der Wegfall von Einfahrtbeschränkungen und der City Maut. Weiters stellt sich auch die Frage nach dem erwartbaren Wiederverkaufswert, den der Wagen zum Ende der geplanten Nutzungszeit haben wird.

Abseits dieser sehr stark Auto-zentrierter Fragen gilt es zusätzlich den langfristigen Gesamtnutzen und den Umweltgedanken in den Vordergrund zu rücken, wodurch sich die Frage nach der Relevanz der Anschaffung zusätzlich positiv verschiebt.

 

Wer sich ein Elektroauto kauft, kann mit deutlich niedrigeren Werkstattkosten für sein Fahrzeug rechnen als der Besitzer eines Benzin- oder Dieselfahrzeuges.

 

 

Wie steht es um die Batterie? Beeinträchtigt sie den Wiederverkaufswert?

Eine gute und gut funktionierende Batterie ist ein wichtiger Bestandteil eines Hybrid/Elektroautos. Ob sie über die gesamte Laufzeit auch tatsächlich die volle Leistung bringt ist deshalb ein entscheidender Erfolgsfaktor wenn es um die möglichen Reichweiten, die Wartungskosten und den Wiederverkaufswert geht.

Einen Mercedes-Benz zeichnet ein hoher Wiederverkaufswert aus. Dies ist auch bei den elektrifizierten Fahrzeugen der Fall. So sichert das Batteriezertifikat von Mercedes-Benz die Leistungsfähigkeit der HV-Batterie bei den vollelektrischen Fahrzeugen sowie den Plug-in-Hybriden. Mercedes-Benz garantiert für die Plug-in-Hybride per Batteriezertifikat eine Mindesthaltbarkeit der Lithium-Ionen-HV-Batterien von sechs Jahren oder 100.000 Kilometern.

 

Kann ein Mercedes, der an einem Außenstellplatz aufgeladen wird einfach von jemand anderem abgesteckt werden?

Die Mercedes-Benz Wallbox bietet eine Ladekabelverriegelung, während das Fahrzeug verschlossen ist. An der Fahrzeugseite ist das Ladekabel ebenfalls verriegelt. Also kann der Wagen nicht einfach abgesteckt werden.

 

Muss das Auto öfter gewartet werden, weil es elektrisch betrieben wird?

Mit dieser Frage beschäftigen sich überraschend viele potenzielle Autokäufer. Für rein elektrische Antriebe gilt aber eher das Gegenteil, da etwa kein Motoröl zum Einsatz kommt und der Antriebsstrang nur einige wenige sich bewegende Teile beinhaltet. Somit sinkt die Abnutzung, welche die regelmäßige Wartung notwendig macht. Auch die Batterie selbst ist wartungsarm – natürlich vom regelmäßige Aufladung abgesehen. Aber, ein herkömmliches Auto muss ja auch getankt werden. ;-)

Wird die Batterie eines Elektroautos schwächer, wenn es kalt wird?

Ja, bei niedrigen Temperaturen sinkt die Leistungsfähigkeit einer Batterie. Genauso wird - ganz wie bei einem herkömmlichen Motor - mehr Energie verbraucht, wenn man stark beschleunigt oder zB auf der Autobahn dauernd die Höchstgeschwindigkeit ausreizt.
Gleichzeitig ist es auch richtig, dass man durch vorausschauendes Fahren, die Nutzung der Rekuperationsenergie und bewussten Einsatz von sogenannten Nebenverbrauchern (zB Klimaanlage) im Wagen die Reichweite auch im Winter erhöhen kann.

 

Alle Infos zu Elektroautos und Hybridautos gibt es im Newsletter

Wer mehr über Elektroautos und Hybridautos wissen will meldet sich am besten für unseren monatlichen Newsletter an.

Hier gehts zu Teil 2 der Serie “Was macht ein Elektroauto oder Hybridauto aus”.

 

Hier im Wiesenthal Blog berichten wir laufend zum Thema E-Mobilität, Hybrid-Autos und Elektro-Autos und testen in regelmäßigen Abständen neue Automodelle mit alternativen Antriebstechnologien. Zuletzt haben wir über die neue Marke Mercedes EQ berichtet, den neuen Mercedes-Benz GLE 500e Plug In Hybrid Probe gefahren und mit dem Mercedes C 350 e Hybrid einen Ausflug zum Neusiedlersee unternommen — alles um unseren Leser einen besseren Einblick in die Welt der modernen Fortbewegung bieten zu können.


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