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Sportauto des Jahrhunderts

Aktuelles, 13.04.15

Während zum einen das Wunder von Bern gefeiert wurde und sich gleichzeitig die Wirtschaftswunderjahre breit machten, rollten zum anderen die ersten Mercedes-Benz 300 SL im Werk Sindelfingen vom Band. Noch immer ist das Coupé eines der heiß begehrtesten Stücke aus der Wiesenthal Oldtimer Sammlung und zählt zu den Klassikern schlechthin.

Anfänge einer Legende

Seine Geschichte begann bereits 1951 als sich Mercedes-Benz dazu entschloss, wieder am Motorsport teilzunehmen. Bereits ein Jahr später errang der Mercedes-Benz W 194 Erfolge und überraschte mit einem Sieg der Carrera Panamericana. Der markante Flitzer war mit einem Schlag einer der berüchtigsten Fahrzeuge in den U.S.A.

 

Vom Rennprofi zum begehrten Sportwagen

Clark Gable hatte einen, Sophia Loren auch sowie Tony Curtis. Sie alle fuhren das legendäre Flügeltür-Coupé. Von Anfang an war der Mercedes- Benz 300 SL ein Wagen für eine elitäre Klientel mit einem Hang zu Geschwindigkeit. Bereits damals erhielt der Sechszylinder-Motor statt eines Vergasers eine Benzindirekteinspritzung. Eine technische Besonderheit, die aus dem Flugzeugbauwesen stammt. Der heutige Klassiker erreichte mit langer Differenzialübersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von 267 km/h und hatte beachtliche 215 PS unter der Haube.

Gullwing

Diesen auffälligen Beinamen erhielt der Sportwagen wegen seiner Türen. Die Karosserie des 300 SL folgte einer möglichst günstigen Aerodynamik und machte die auffälligen Flügeltüren unabdingbar. Denn erst nach der Konstruktion des Rahmens fiel auf, dass herkömmliche Türen an den Fahrzeugflanken gar nicht einsetzbar waren. Es war die Geburtsstunde der „Möwenflügel“.

Ab 1957 gab es den Mercedes-Benz 300 SL auch als Roadster zu haben. Aufgrund seines hohen Preises war der Sportwagen nur wenigen Menschen vorbehalten und ist es noch. Zurzeit werden von der Wiesenthal- Gruppe insgesamt zehn Flügeltür-Coupés und Cabrios rund um Wien serviciert. Denn wer eines dieser schönen und seltenen Stücke sein Eigen nennen darf, gibt es so schnell nicht mehr her.

 

 

Vom legendären Flügeltür-Coupé zum auffallenden AMG GT. Eine Ära der avantgardistischen Sportwagen

1954 präsentierte Mercedes-Benz den 300 SL und sorgte mit den Flügeltüren für Aufsehen. Die Bezeichnung „Super Leicht“ macht ihm zudem alle Ehre. Der gesamte Wagen inklusive Reserverad und Treibstoff wiegt nur 1295 Kilogramm.
Der Rahmen lediglich 82.
Das zweisitzige Faltdach-Cabriolet 230 SL wurde 1963 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt. Mit ihm verließen die Konstrukteure die rundlichen Formen und gingen zu einem sachlichen Stil über.
Innovativ war der R 129 in Sachen Sicherheit. Zum ersten Mal wurde ein automatisch ausfahrender Überrollbügel eingebaut.
Er wurde von 1989 bis 2001 produziert bis er vom R 230 abgelöst wurde.
Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG erhielten die Flügeltüren ein Comeback. Das Coupé wurde zwischen 2009 und 2014 produziert. Die Bezeichnung SLS steht für Sport Leicht Super.
„Ein Mann, ein Motor“ lautet das Motto des Mercedes-AMG GT. Im Werk in Affalterbach wird jeder Motor von einem Mitarbeiter manuell zusammengesetzt und signiert.


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