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So fährt sich die neue E-Klasse: ein Praxistest

Reportagen, 13.06.16

Diesen Frühling wurde die neue Mercedes-Benz E-Klasse Limousine bei uns vorgestellt, seitdem wurde in den Medien viel über die “intelligenteste Business Limousine der Welt” berichtet und das Urteil fiel bislang relativ einhellig aus: mit der E-Klasse ist Mercedes wiedermal ein großer Wurf gelungen. Aber wie kommt das neue Modell bei potenziellen Kunden an? Wir haben uns gedacht: fragen wir doch einfach mal nach! Und haben den Wiener Architekten Philipp Broinger zu einer Ausfahrt mit der E-Klasse begleitet, um herauszufinden, wie die Limousine im Praxistest abschneidet.

Raumschiff Enterprise?

Wir treffen den Architekten vor seinem Büro im zweiten Wiener Gemeindebezirk und schon von außen ist klar: “Oh, der könnte mir gefallen.” In Selenitgrau mit 20-Zoll Bereifung und dem sportlichen AMG-Line Kühlergrill steht der E 220d nämlich äußerst dynamisch und präsent auf dem Asphalt und lässt keinerlei Assoziationen zu altvatrischen Taximodellen oder langweiliger Mittelklasse zu. Man merkt schon beim ersten Anblick: Mercedes meint es wirklich ernst, mit der neuen E-Klasse einen großen Sprung in die automobile Zukunft wagen zu wollen. Vor allem, wenn man sich ins Innere der Mercedes Limousine begibt, das mit seinem Widescreen Cockpit und der Ambientebeleuchtung fast schon wie die Kommandozentrale eines Raumschiffs wirkt. “Auf den ersten Blick fällt mir vor allem das riesige Display auf. Wahnsinn, was alles an Einstellungen möglich ist. Ich kann zwischen drei verschiedenen Tachodesigns wählen? Das gefällt mir”, meint etwa der frischgebackene Testfahrer zum Interieur der E-Klasse und scrollt sich mit dem Touchpad in der Mittelkonsole bzw. den kleineren Touchpads auf dem Lenkrad durch die Funktionen des Fahrzeugs.

Bei den Einstellungen für die Ambientebeleuchtung bleibt er hängen und taucht das Fahrzeug abwechselnd in grünes, rosa, blaues, weißes Licht bzw. durchläuft alle 64 möglichen Einstellungsmöglichkeiten. “In der Form habe ich das bislang bei keinem Auto gesehen und nachdem Design für mich etwas ganz Wesentliches ist, finde ich es großartig, dass ich mein Auto so individuell gestalten kann. Das macht echt Spaß.” Positiv fällt auch die sehr einfache Bedienung via Touchpads auf: “Eigentlich genau wie auf einem Smartphone, einfach nach links oder rechts wischen und man kommt gleich zu dem Menüpunkt, den man sucht, praktisch!”

First Class Reisekomfort

Längere Autofahrten sind nicht jedermanns Sache, aber vielleicht kommt es auch einfach nur auf den richtigen fahrbaren Untersatz an? “Ich bin immer wieder zwischen verschiedenen Projekten in Österreich unterwegs und war bislang kein allzu enthusiastischer Langstreckenfahrer,” erzählt der Architekt als er den E 220d anstartet und als Ziel seiner Testfahrt den Wiener Wald ansteuert. Auf den ersten Kilometern im “Comfort” Modus, der eines von vier verschiedenen Fahrprogrammen darstellt, den man mittels DYNAMIC SELECT wählen kann, macht sich schon so etwas wie positive Verwunderung breit. “Das Auto fühlt sich wahnsinnig komfortabel an, fast also würde man über die Fahrbahn schweben.” Kein Wunder, schließlich passt DYNAMIC SELECT in den Modi Comfort, Sport, Eco und Individual per Knopfdruck sowohl die Eigenschaften des Motors als auch von Getriebe, Fahrwerk und Lenkung an. Im Comfort Modus fühlt sich die Mercedes E-Klasse daher besonders geschmeidig und bequem an und ist somit auf längeren Strecken perfekt. Der 4-Zylinder Dieselmotor im E 220d mit 143 kW/194 PS Leistung tut mit seiner Laufruhe das Übrige zu einem äußerst angenehmen Fahrerlebnis. “Übrigens, was als Unternehmer ja durchaus nicht unrelevant bei der Fahrzeugauswahl ist: wie viel verbraucht die E-Klasse mit diesem Motor eigentlich im Schnitt?” Auch hier haben wir gute Nachrichten: die E-Klasse ist sparsam. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 4,3-3,9l und, nicht nur aus Gründen der Umweltfreundlichkeit, sondern auch in puncto Steuersatz wichtig: der E220d liegt bei einem CO2 Emissionswert von lediglich 112-102 g/km.

Wie schneidet die E-Klasse ab?

Als die Runde durch den Wiener Wald und die Wiener Innenstadt fertig gedreht ist und der Wiener Architekt aus der Mercedes E-Klasse aussteigt, bleibt eigentlich nur eine Frage offen: “Kann ich die E-Klasse behalten?” Extrem gut angekommen sind bei der Testfahrt mit dem neuen Modell zum einen das Design, innen wie außen: “Ich dachte bei einer E-Klasse bislang immer eher an ein eher solides, langweiliges Auto, diese Meinung muss ich aber völlig revidieren. Rein äußerlich gefällt mir die sportliche Linie und dass die E-Klasse trotz ihrer Größe überhaupt nicht klobig wirkt. Im Innenraum bin ich nach wie vor von der intuitiven Bedienung und den vielen Möglichkeiten, das Interieur individuell zu gestalten, begeistert. Beim Fahren in der Dunkelheit macht sich die Ambientebeleuchtung ziemlich gut und generell merkt man, dass die Mercedes Designer Wert auf gute Oberflächen legen, wenngleich nicht alle Zierteile - statt der Eschenoptik würde ich mir zum Beispiel eher Alu aussuchen - unbedingt meinem Geschmack entsprechen. Prinzipiell habe ich mich aber extrem wohl in der E-Klasse gefühlt und muss schon sagen, es heißt wohl nicht umsonst nur ein Mercedes ist ein Mercedes.”


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