"Hallo" sagte das Auto zum Fahrgast

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Stellen Sie sich vor Sie sitzen alleine in Ihrem Wagen und führen dennoch eine angeregte Unterhaltung. Was man heutzutage noch als Selbstgespräch klassifizieren würde, wird in naher Zukunft vielleicht schon Fahralltag sein. Die Kommunikation zwischen Fahrgast und Fahrzeug. Der Perfektionsanspruch geht hier natürlich weit über das derzeit schon mögliche Siri-Konversationsniveau hinaus, denn im Mittelpunkt steht hier vor allem die autonome Fahrkomponente. Denn wenn das Automobil der Zukunft selber fährt und vor allem selber bremst, was wird es dann noch alles können?

 

Im Rahmen des zweiten Mercedes-Benz Future Talk diskutierten Vertreter des Unternehmens aus dem Bereich der Konzern- und Zukunftsforschung mit Experten aus Roboterforschung und Sprachwissenschaften wichtige Fragen: Wie kommunizieren wir künftig mit selbstfahrenden Autos? Kann ein autonomes Fahrzeug einen Fußgänger über die Straße „winken“? Spricht das Auto mich an oder die Person neben mir? Und was heißt in diesem Fall überhaupt „sprechen“? Müssen wir eine Robotergrammatik erlernen oder muss das Auto uns verstehen können? Und wie kann diese Sprache entwickelt werden – intuitiv oder konstruiert?

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Alexander Mankowsky, Zukunftsforscher bei der Daimler AG, ist der Meinung, dass die Forderung der Adaption des Menschen an die Maschine, bei allen Überlegungen definitiv nicht das Ziel sein sollte. Vielmehr ginge es darum, bei einer immer intensiver werdenden Mensch-Maschine-Kommunikation Vertrauen aufzubauen. Was noch Zukunftsmusik ist, kann schnell Realität werden - davon ist Mercedes-Benz überzeugt: Um eine funktionierende soziale „Mensch-Maschine-Kooperation“ im Verkehr der Zukunft zu realisieren, sei es unerlässlich eine gemeinsame Interaktionssprache zu entwickeln.