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Das grüne Monster ist los: der AMG GT R feiert Weltpremiere

Innovationen, 27.06.16

Ein Auto, das aus dem Dschungel kam? Nein, mit „grüner Hölle“, aus der das neue AMG Monster entstiegen ist, meint Mercedes-AMG lediglich den Geburtsort des neuen AMG GT R, nämlich die Nürburgring Nordschleife. Dort wurde der neue Bolide nämlich hauptsächlich getestet und deshalb auch gleich mal farblich passend eingefärbt. Sein Debüt im britischen Brooklands machte er deshalb in der klingenden Sonderfarbe “AMG Green Hell Magno”. Ein grünes Höllengefährt also, aber was kann der neue AMG GT R nun abgesehen von seiner äußerst auffälligen Farbe?

Der Rennwagen, der auch auf der Straße fahren darf

Bei AMG bewegt man sich schnell in Superlativen, wenn man von den Affalterbacher Supersportwagen spricht. Das ist aber auch nicht sonderlich schwer, schließlich setzt der Sportwagenspezialist mit jedem Modell immer wieder ein neues Highlight obendrauf. Beim neuen Spitzengefährt der AMG Familie, dem AMG GT R, lautet jedenfalls offenbar das Motto: sammeln wir soviel Technologie aus dem professionellen Motorsport wie nur irgendwie möglich zusammen und verpacken das Ganze trotzdem in ein “alltagstaugliches” Serienfahrzeug. Das bedeutet im Fall des neuen Porsche 911 Turbo Konkurrenten, dass der AMG GT R zwar sehr gerne auf der Rennstrecke gesehen wird (und dort mit einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h sicher auch sehr gut aufgehoben ist), aber auch im normalen Straßenverkehr teilnehmen darf. Auf regulären Straßen sind die PS-Reserven dann aber auch mehr als reichlich: der Zweitürer bringt es immerhin auf gigantische 585 PS Leistung!

Leichter Aerodynamik Profi

Seinen genetischen Ursprung hat die neue AMG GT Spitzenvariante in der Rennversion AMG GT3. Aus dieser Ecke kommen unter anderem die breiteren Kotflügel, die das noch schnellere Nehmen von Kurven vereinfachen sollen, ein großer Heckflügel und die neue Heckschürze mit Doppel-Diffusor, die Anteil an den hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften des AMG GT R haben. Der Spitzensportler kommt in einem Leichtbau mit Aluminium und Carbon daher und man kann an den zahlreichen, sehr ins Detail gehenden Speziallösungen erkennen, dass die AMG Ingenieure mit dem AMG GT R wohl besonders viel Zeit verbracht haben. So gelang es den findigen Affalterbachern beispielsweise ein neues, aktives Aeordynamik-Profil nahezu nicht sichtbar vor dem Motor im Unterboden anzubringen, das im RACE-Modus bei 80 km/h ungefähr 4 cm nach unten ausfährt, wodurch der Wagen noch mehr an die Straße gesaugt wird. Hört sich futuristisch an, ist es irgendwie auch und sorgt dafür, dass der neue AMG Bolide extrem präzise und stabil auf der Straße liegt. Das Aerodynamik-Profil ist dabei aber nur eines von sehr vielen Highlights im AMG GT R, die das Auto zu solch einem perfekten alltagstauglichen Rennwagen machen. Zu erwähnen wäre hier etwa noch das aktive Luftregelsystem mit elektronisch gesteuerten Lamellen in der Frontschürze, die - via Elektromotor in Sekundenschnelle geöffnet - den Luftstrom nochmals verbessern und den AMG GT R somit zum absoluten Aerodynamik Profi machen.

Panamerica-Grill und V8 Power

Auch das Design des AMG GT R macht klar: Schätzchen, wir machen hier keine halben Sachen! Giftig ist nicht nur die Farbe, auch die erwähnten breiten Kotflügel und der erstmals eingesetzte Panamerica Grill sprechen eine eindeutig angriffslustige Sprache. Lediglich im Inneren ist der AMG GT R etwas zurückhaltender. Natürlich gibt es schalenförmige Sportsitze, die sonstigen Instrumente und Bedienelemente fühlen sich aber wie in einem “regulären” AMG an und tragen so wohl auch dazu bei, dass man den AMG GT R auch mal abseits der Rennstrecke gesitteter ausführen darf. Auffällig ist nur ein ganz bestimmter knallgelber Knopf, der auf der Mittelkonsolte sitzt. Dieser kann dazu verwendet werden in 9 unterschiedlichen Stufen einzustellen, wie empflindlich die Traktionskontrolle reagiert. Angetrieben wird der neue AMG Bolide übrigens von einem Vierliter V8 Biturbo, der auf bereits erwähnte 585 PS Leistung und 700 Nm Drehmoment kommt und damit nochmal stolze 75 PS mehr als die bisherige beste Motorisierung im AMG GT S. Die Schaltung erfolgt über ein 7-Gang-Doppelkupllungsgetriebe.

Wenn Sie jetzt Lust auf den neuen AMG GT R bekommen haben, müssen Sie sich allerdings noch ein bisschen gedulden. Ende November erfolgt die Verkaufsfreigabe, im März 2017 werden dann die ersten Fahrzeuge in Europa anrollen.

 


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