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Alles, was Sie zum Thema Leasing wissen müssen

Reportagen, 11.02.19

Kfz-Leasing hat sich mittlerweile zu einer äußerst beliebten Finanzierungsvariante für das eigene Auto entwickelt. Aber welche Arten von Leasing gibt es überhaupt und was gilt es dabei zu beachten? Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

 

Was bedeutet der Begriff Kfz-Leasing?

Leasing bedeutet nichts anderes als ein Fahrzeug über einen festgelegten Zeitraum gegen Bezahlung nutzen zu dürfen. Der große Vorteil: Sie müssen  nicht den gesamten Kaufpreis auf einen Schlag bezahlen. Zu Beginn der Leasingdauer tätigen Sie als Leasingnehmer zumeist eine Anzahlung (meistens 20-30% vom Brutto-Verkaufspreis) und bezahlen anschließend eine monatliche Rate inklusive Gebühren und Zinsen. Nach Ablauf der vereinbarten Leasingdauer haben Sie dann mehrere Möglichkeiten:

  • Rückgabe des Fahrzeugs an die Leasingfirma
  • Kauf des Fahrzeugs
  • Eintausch des alten Autos gegen ein neues
  • Vertragsverlängerung

 

Welche Arten ein Fahrzeug zu leasen gibt es?

 

1.Nutzenleasing

Wie bereits erwähnt, gibt es nach Ablauf eines Leasingvertrags unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten. Je nachdem für welche Leasingart man sich entscheidet, unterscheidet sich auch das Verwertungsrisiko, also was mit dem Fahrzeug nach dem Vertragsende passiert. Nutzenleasing hat den Vorteil, dass das Verwertungsrisiko wegfällt. Dieses trägt bei einem Nutzenleasingverhältnis nämlich der Leasinggeber. Nach Ablauf des Leasingverhältnisses verkauft der Leasinggeber in der Regel das Leasingobjekt weiter. Je nachdem wie stark die Nachfrage nach dem Objekt, desto geringer das Verwertungsrisiko. Solange der Kunde das Auto in einwandfreiem Zustand und unter Einhaltung der Kilometergrenze zurück gibt fallen für ihn keine weiteren Kosten an.

2. Restwert Leasing

Hierbei wird bereits zu Beginn beim Vertragsabschluss der Wert des Fahrzeugs am Ende der Laufzeit berechnet. Die Differenz zwischen dem Neuwert und dem Restwert bildet die Berechnungsgrundlage für die monatliche Leasingrate. Der Leasingnehmer hat die Pflicht, die monatlichen Raten zu zahlen, anfällige Services durchzuführen und muss eine Vollkasko Versicherung abschließen.Firmen haben den Vorteil, dass dies nicht im Anlagevermögen auf scheint und erhöhen damit die Liquidität des Unternehmens.

 

Was es beim Restwert Leasing zu beachten gilt:

Je höher der Restwert angesetzt wird, desto kleiner ist die monatlich zu zahlende Rate. Das klingt zwar auf den ersten Blick attraktiv, aber fällt der tatsächliche Restwert am Ende der Laufzeit geringer aus als einst berechnet, muss der Leasingnehmer die Differenz begleichen. In der Praxis wird bei dieser Leasingform ein sogenanntes Andienungsrecht  vereinbart. Der Leasingnehmer verpflichtet sich, das Auto nach Ablauf der Leasingzeit zu einem im Vorhinein vereinbarten Preis zu kaufen.

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3. Operating Leasing

Dieses Modell der Finanzierung wird häufig von Gewerben und Firmen verwendet. Bei diesem Modell wird ein Restwert zum Ende der Vertragslaufzeit festgelegt, der durch den Händler garantiert wird, so trägt der Leasingnehmer kein Restwertrisiko. Durch eine Vorauszahlung einer oder mehrere Leasingraten besteht die Möglichkeit, die restlichen monatlichen Zahlungen zu verkleinern. Für das Unternehmen bietet dies steuerliche Vorteile, da es die einzige Leasing Form ist, bei der für Pkw keine Aktivposten Berechnung erforderlich ist.

 

Wie wird eine Leasingrate berechnet?

Die Höhe der Leasingrate setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. In der Regel gilt, je höher der Fahrzeugpreis und je mehr Sonderausstattung verbaut ist, umso höher fällt die Leasingrate aus. Grundsätzlich kann ein Fahrzeug auch ohne Anzahlung geleast werden. In diesem Fall wird die Rate aber deutlich höher ausfallen als mit Anzahlung.

 

Welche Voraussetzung muss ich für ein Leasing erfüllen?

Egal ob man das Fahrzeug betrieblich oder privat verwendet, dem Leasing-Unternehmen muss bewiesen werden, dass die monatlichen Leasingraten und anfallende Zusatzkosten bezahlt werden können. Deshalb wird der Leasinggeber zunächst eine Bonitätsprüfung durchführen und einen Einkommensnachweis verlangen. Stellt sich der Leasingnehmer als kreditwürdig und zahlungsfähig heraus, wird der Antrag genehmigt und einem unterschriebenen Vertrag steht nichts mehr im Wege.

 

Warum Leasing sinnvoll ist und eine gute Finanzierungsmöglichkeit bietet

Besonders für eine gewerbliche Nutzung bietet das Leasing von Fahrzeugen einige Vorteile. Die Leasingraten sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Das bedeutet, der Finanzierungsaufwand verteilt sich auf die Nutzungsdauer und damit auf den Zeitraum, in dem Erträge bzw. ein Nutzen durch das Fahrzeug erzielt werden. Ein weiterer Vorteil für Unternehmer ist die Bilanzneutralität. Leasing-Fahrzeuge erscheinen nicht in der Bilanzierung. Lediglich die Leasing-Raten werden als Betriebsausgaben in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht.

Für private Leasingnehmer besteht wie eingangs erwähnt der große Vorteil darin, nicht auf einen Schlag einen hohen Betrag für ein Auto ausgeben zu müssen, sondern die Kosten gleichmäßig aufzuteilen. So rückt das Traumauto ein großes Stück näher.

 

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